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AdBlue kaufen
AdBlue ist eine 32,5-prozentige Harnstofflösung, die im SCR-Katalysator Stickoxide in Stickstoff und Wasser umwandelt. Für jeden Diesel ab Euro 6 mit SCR-System ist sie Betriebsstoff wie Kraftstoff: ohne AdBlue läuft der Motor nicht weiter.
- Reinheit nach **ISO 22241** und **DIN 70070** - keine Verhandlungssache, siehe unten
- im Shop in 5-, 10- und 20-Liter-Gebinden; Fässer, IBC und Tankware auf Anfrage
- Verbrauch etwa 1,5 bis 6 Prozent des Dieselverbrauchs
- gefriert bei etwa -11 °C, der Fahrzeugtank ist dafür beheizt
Für welches Fahrzeug?
Fahrzeug eingeben - wir zeigen nur, was hineingehört.
Warum die Reinheit die ganze Kategorie ist
AdBlue ist chemisch einfach: Harnstoff und demineralisiertes Wasser. Teuer ist nicht die Rezeptur, sondern die Sauberkeit. Das Dosierventil arbeitet mit sehr feinen Querschnitten, und der SCR-Katalysator reagiert auf Fremdmetalle empfindlich - Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer sind in ISO 22241 auf Milligramm pro Kilogramm begrenzt.
Selbst angemischter Harnstoff, Ware ohne Zertifikat oder ein Kanister, der vorher etwas anderes enthalten hat, kostet am Ende die Dosiereinheit oder den Katalysator - beides eine Größenordnung über dem Preisunterschied. Achten Sie auf die Normangabe auf dem Gebinde und auf eine unbeschädigte Versiegelung.
Verbrauch, Nachfüllen, Anzeige
Der Verbrauch liegt je nach Motor und Fahrprofil bei etwa 1,5 bis 6 Prozent des Dieselverbrauchs - grob ein bis zwei Liter auf 1000 Kilometer beim Pkw, im Nutzfahrzeug entsprechend mehr. Die Bordelektronik warnt lange vorher, meist ab einer Restreichweite von etwa 2400 Kilometern.
Wird die Warnung ignoriert, folgt gesetzlich vorgeschrieben eine Leistungsreduzierung und schließlich eine Startsperre: der Motor lässt sich nach dem Abstellen nicht mehr starten. Das ist kein Defekt, sondern Vorschrift für Euro-6-Fahrzeuge. Ein Kanister im Kofferraum ist deshalb bei Langstrecke sinnvoll.
Beim Einfüllen nicht überfüllen und nichts verschütten: AdBlue kristallisiert an Luft aus und hinterlässt weiße Rückstände, auf Lack ist es zwar nicht aggressiv, aber es greift blanke Aluminium- und Kupferteile an. Verschüttetes mit viel Wasser abspülen.
Lagerung und Haltbarkeit
AdBlue ist bei kühler, schattiger Lagerung etwa ein Jahr haltbar, bei dauerhaft über 30 °C deutlich kürzer - Wärme baut den Harnstoff langsam ab. Es gefriert bei etwa -11 °C, was im Fahrzeug unkritisch ist, weil der Tank beheizt wird; ein eingefrorener Kanister taut ohne Qualitätsverlust wieder auf, solange er nicht erhitzt wird.
Nicht in Metallbehälter umfüllen, keine Trichter verwenden, die vorher mit Öl oder Kraftstoff in Berührung waren, und Gebinde immer verschlossen halten.
Gebinde für Flotte und Werkstatt
Im Shop stehen 5, 10 und 20 Liter, also die Größen für einen Pkw oder einen Transporter. Speditionen, Bauunternehmen und Landwirtschaft arbeiten mit Fässern, IBC oder Tankware mit Zapfpistole - das machen wir auf Anfrage, inklusive Angeboten für regelmäßigen Bedarf.
Häufige Fragen
Wie viel AdBlue verbraucht mein Auto?
Etwa 1,5 bis 6 Prozent des Dieselverbrauchs, beim Pkw grob ein bis zwei Liter auf 1000 Kilometer. Der genaue Wert hängt von Motor und Fahrprofil ab; Autobahn und Volllast erhöhen ihn.
Was passiert, wenn AdBlue leer ist?
Zuerst Warnungen mit Restreichweite, dann eine Leistungsreduzierung und schließlich eine Startsperre - der Motor lässt sich nach dem Abstellen nicht mehr starten. Das ist bei Euro-6-Fahrzeugen gesetzlich vorgeschrieben und kein Defekt.
Kann AdBlue einfrieren?
Ja, bei etwa -11 °C. Im Fahrzeug ist das unkritisch, weil der Tank beheizt wird. Ein eingefrorener Kanister taut ohne Qualitätsverlust auf, solange er nicht mit Hitze bearbeitet wird.
Wie lange ist AdBlue haltbar?
Kühl und dunkel gelagert etwa ein Jahr. Dauerhafte Temperaturen über 30 °C verkürzen das deutlich, weil der Harnstoff langsam abgebaut wird. Gebinde immer verschlossen halten.
Kann ich AdBlue mit Wasser strecken?
Nein. Die Konzentration von 32,5 Prozent ist Teil der Norm; eine Abweichung erkennt das Fahrzeug an der Wirkung im SCR-Katalysator und meldet einen Fehler. Und Leitungswasser bringt genau die Fremdmetalle ein, die ISO 22241 begrenzt.




